Spilled Northern Monk Glory Triple Ipa – Thumbnail Spilled Northern Monk Glory Triple Ipa
Triple IPA

Glory Northern Monk

Land
England
Stadt
Leeds
Bier-Stil
Triple IPA
ABV
10,5%
IBU
30

Es gibt sie noch, diese Momente, in denen ein Bier dermaßen überrascht, dass man nicht so richtig fassen kann, was für ein gutes Getränk vor einem steht. Unglaubwürdig greift man immer wieder zum gefüllten Glas. Immer wieder versucht man zu erahnen, was genau das so Besondere an diesem Bier ist. Und spätestens wenn die Dose alle ist, wird es klar.

Genau das geschieht beim Triple (!) IPA Glory von Northern Monk aus Leeds. Die Engländer machen nicht erst seit ihrer Equity-Aktion Anfang des Jahres auf sich aufmerksam. Innerhalb eines Tages wurde das gesteckte Ziel erreicht und die Aktion kann als absoluter Erfolg angesehen werden. Die Jungs scheinen also eine große Fanbase zu haben. Das verwundert nicht, denn die Biere der Nord-Engländer finden sich auf den bekannten Rating-Plattformen stets weit oben. So auch das Glory.

Ein ruhmreiches Bier, das in seiner Kategorie seinesgleichen sucht. Ein Tripel IPA an sich ist in Punkto Alkoholgehalt, Körper und Bitterkeit ein Schlag in die Fresse. Sicherlich gibt es auch Beer-Nerds, die sich genau dieses von einem Triple IPA wünschen. Das Glory allerdings kommt anders daher. Fast ein wenig friedlich - was zur schlichten weißen 440ml-Dose passt.

Eine Wolke von fruchtigen Hopfenaromen breitet sich im Umfeld aus, sobald die Dose geöffnet wurde. Der erste Schluck wirkt ein wenig befremdlich, aber schon beim zweiten Schluck kann man erahnen, was da vor einem steht. Das Mundgefühl des Glory erinnert fast mehr an Milch, als an Bier: dickflüssig, reichhaltig. Der Malzkörper ist süßlich, was wundervoll zu den fruchtigen Aromen und der zurückhaltenden Bitterkeit (nur 30 IBU) passt. Und so entsteht eine außergewöhnliche Balance mit einem besonderen Twist.

Ein Twist, der schwer zu definieren ist. Es ist vermutlich der Körper, der eine Kernigkeit, eine Robustheit und Stärke ausstrahlt. All das verpackt in einem Triple IPA, das es verdient hat, in die Ruhmeshalle der Biere aufgenommen zu werden. Dennoch sollte man aufpassen, denn die 10,5% Alkohol schmeckt man kaum, merkt sie aber. Spätestens dann, wenn die reinweiße Dose ausgetrunken ist.